3M MPro 110
Technische Daten:
• Hersteller: 3M
• Anschluss: Laptop (VGA-Anschluss), iPod, Digitalkamera, Multimedia-Handy,Smartphone (jeweils mit TV-Out), iPhone, Mediaplayer, Spielekonsolen (z.B. XBOX
360, PSP, PS3, Wii u.a.)
• Micro Professional Projector MPro
• Projektionstechnik: LED, LCOS
• Gewicht: 152 Gramm
• Länge, Breite, Höhe: 11,5 cm x 5 cm x 2,2 cm
• Bilddiagonale: 127 / 15 cm Bilddiagonale im abgedunkelten / hellen Raum
• Anschlüsse: Profi-VGA-Eingang, Video
• Auflösung: alle PC-Auflösungen von VGA 640x480 bis WXGA 1368x7682• Stativgewinde: ja
• Lüftergeräusche: nein, da keine Lüftung
• notwendig Zubehör: Netzteil, Akku, VGA-Kabel, Videokabel (Cinch) mit Adapter, Bedienungsanleitung, Garantiekarte
• Preis :ab 199 €
3M MPro 120
3M MPro150
Optoma PK102 - PICO Pocket Projector
• Herstellercode: PK 102
• Auflösung: 480 x 320 HVGA
• Typ: LED
• Länge, Breite, Höhe:10.3cm x 5cm x 1.5cm
• Kontrast: 1000:1
• Gewicht: 115g
• Anschlüsse: D-SUB 15pin in (VGA), Cinch-Video, S-Video, Anschlüsse über Adapterkabel
• Preis: 198,00 bis 269 €
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Samsung SP-P400B
Ein Beamer oder Videoprojektor (Bildwerfer, Digitalprojektor) ist ein spezieller Projektor, der Bilder aus einem visuellen Ausgabegerät (Computer, DVD-Player, Videorekorder, usw.) für ein Publikum in vergrößerter Form an eine Leinwand projiziert. Die Bandbreite der Geräte reicht von stationären Hochleistungsprojektoren bis zu sehr kleinen Präsentationsprojektoren für den mobilen Einsatz.
Das Eidophor-System war das erste System, das lichtstarke Bilder in hoher Auflösung liefern konnte. Im professionellen Bereich war es bis in die späten 1980er Jahre üblich. 1985 bezeichnete Dieter Thomas Heck die Projektionswand noch als „Eidophorwand“.
Die ersten stark verbreiteten Videoprojektoren verwendeten spezielle Kathodenstrahlröhren zur Darstellung des Bildes. Diese Röhren wurden auf sehr hohe Helligkeit getrimmt, um genügend Licht für die Projektion zu liefern. Für Farbprojektoren werden drei Röhren – eine für jede Grundfarbe – verwendet, die in der Regel getrennte Objektive hatten. Zur Erhöhung der Helligkeit kommen manchmal auch sechs Röhren zum Einsatz. Diese Technik wurde hauptsächlich in Rückprojektionsfernsehgeräten verwendet.
Flüssigkristallprojektoren (LCD) funktionieren im Prinzip wie Diaprojektoren, anstelle eines Dias haben sie jedoch kleine, transparente Flüssigkristallelemente. Heutzutage übliche Geräte verwenden drei LCD-Elemente – für jede Grundfarbe eines –, deren Projektion über ein speziell angeordnetes Projektionssystem mit dichroitischen Spiegeln zu einem Bild zusammengefügt wird. Dadurch kann in jedem Bildpunkt jede Farbe erzeugt werden. Besonders hochwertige Geräte verwenden eine optische Einheit mit vier LCD-Panels, wobei ein Panel extra für die differenzierte und lichtstarke Darstellung des Gelb verwendet wird. Hierdurch kann man hohe Lichtausbeute mit guter Farbbalance verbinden, was herkömmlichen Geräten mit drei LCD-Panels recht schwer fällt - ihre Grün-Darstellung besitzt einen leichten Gelbstich, eine Korrektur das Farbstiches ist meist mit einem recht hohen Helligkeitsverlust verbunden. Bei Geräten mit nur einem Flüssigkristallelement werden die drei Grundfarben nebeneinander dargestellt, was zu einem gröberen Bildeindruck führt.[1]
Als Bildwandler eines DLP-Projektors (Digital Light Processing) kommt ein Digital Micromirror Device (DMD) zum Einsatz, eine Integrierte Schaltung, auf der sich für jeden einzelnen Bildpunkt ein winziger, durch einen elektrischen Impuls kippbarer Spiegel befindet. Die Bilderzeugung erfolgt durch gezieltes Ansteuern der Kippspiegel, so dass das Licht in Richtung der Projektionsoptik geleitet oder abgelenkt wird. Da diese Art der Bilderzeugung nur die zwei Zustände an und aus kennt, müssen Helligkeitsabstufungen durch schnelles Pulsieren erreicht werden. Die DLP-Spiegel schalten bis zu 5000 Mal pro Sekunde.
Die meisten Geräte verwenden zur Erzeugung eines Farbbildes ein schnell rotierendes Farbrad, wobei mit einem DMD nacheinander alle drei Grundfarben projiziert werden. Bei DLP-Projektoren neuerer Bauart wurde die Anzahl der Farbsegmente auf sechs bis sieben erhöht, um bei Farbmischungen exaktere Resultate erzielen zu können. Beachtenswert ist der Einsatz eines transparenten Segmentes im Farbrad bei allen neueren 1-Chip-DLP-Projektoren welche nicht speziell für den Heimkinoeinsatz vorgesehen sind. Dies hat den Vorteil einer höheren Lichtleistung bei der Darstellung weißer Flächen. Allerdings geht das transparente Segment auf Kosten der Farblichtleistung, wodurch DLP-Projektoren bei der Projektion auf größere Flächen eine sichtbar schlechtere Farbdarstellung und Intensität besitzen. Bei Projektoren für den professionellen Bereich (zum Beispiel Kino) kommen drei separate Bildwandler (DMD) zum Einsatz. LED-Beamer schalten die Farben elektronisch um. [2]
Der alleinige Lizenzinhaber der DMD-Produktion ist die Firma Texas Instruments (Ti)
Bei LED-Projektoren kommen LEDs (Light Emitting Diode) als Lichtquelle zum Einsatz; bildgebend ist wie bei den DLP-Projektoren ein DLP-Element.
Noch recht neu auf dem Markt ist die LCoS-Technik (Liquid Crystal on Silicon), bei der ebenfalls Flüssigkristallpanele zum Einsatz kommen. Anders als LCD- DLP-Technik ist diese Technik bei den verschiedenen Herstellern meist durch abweichende Markennamen wie SXRD (Sony) oder D-ILA bzw. DLA (Sanyo) vertreten. Statt die Kristalle wie bei einem LCD-Projektor zu durchleuchten, befindet sich direkt hinter ihnen ein Spiegel, so dass die Projektionsoptik letztlich eher der eines DLP-Projektors gleicht. Der Hauptvorteil der LCoS-Chips besteht darin, dass sich die Signalleitungen zum Ansteuern der einzelnen Bildpunkte hinter der Spiegelfläche verbergen, so dass die Abstände zwischen den Bildelementen gegenüber einem herkömmlichen LCD-Panel geringer ausfallen, wodurch der bekannte „Fliegengittereffekt“ deutlich reduziert ist und höhere Kontrastwerte und insbesondere ein tieferes Schwarz zu realisieren sind
Die bislang nur für den professionellen Markt entwickelten Techniken setzen auf einen Bildaufbau mit Hilfe eines modulierten und schnell abgelenkten Laserstrahls. Zwei verschiedene Techniken sind bekannt: die Laser-Display-Technologie (siehe unten) und die GLV-Technik Grating Light Valve. Streng genommen handelt es sich nicht um eine Projektion – Objektive dienen allein der Strahlaufweitung, nicht der Abbildung.
Bei der in Gera und Jena entwickelten Laser-Display-Technologie (LDT) wird das Bild zeilenweise auf die Projektionsfläche geschrieben. Die Ablenkung erfolgt durch einen speziellen Scanner mit einem Facettenspiegel (Zeilenaufbau) und einem Kippspiegel (Zeilenvorschub). Der Laserstrahl wird zuvor moduliert, womit Helligkeit und Farbe jedes Bildpunktes definiert sind. Im Gegensatz zur GLV-Technologie wird der Speckle-Effekt des Lasers mit der LDT nahezu vollständig unterdrückt. Dazu wird der Laserstrahl im Picosekundenbereich gepulst. Gefährdungen durch den Laserstrahl werden durch die Kombination verschiedener Sicherheitstechniken ausgeschlossen. Projektionssysteme der Laser-Display-Technologie sind im Einsatz für Flugsimulatoren und in Planetarien der Firma Zeiss. Hier wird eine gesamte Halbkugel mit vier Projektoren ausgeleuchtet (360° horizontal × 90° vertikal).
Alternativ gibt es auch Ansätze, bei denen der Laserstrahl aufgefächert und mit einem herkömmlichen Bilderzeuger (z. B. LCoS) kombiniert wird.
Ein wesentliches Kriterium für die Nutzbarkeit von Videoprojektoren bei größerem Projektionsabstand oder großer Projektionsfläche ist die Helligkeit.
Handelsübliche Videoprojektoren verfügen über Leuchtstärken zwischen 1000 und 4500 Lumen, große Modelle für Konferenzräume oder Lichtspieltheater durchaus auch bis 30000 Lumen. Hierbei ist zu beachten, dass der tatsächlich nutzbare Lichtstrom von den Einstellungen des Projektors in Hinsicht auf Kontrast- und Farbverlauf abhängt und bei einer ausgewogenen, natürlichen Farbmischung deutlich unter der nominell angegebenen Werten liegt.[4] Weiterhin ist zu beachten, dass die Helligkeitsangaben der Hersteller nur selten der Realität entsprechen. Abweichungen von bis zu 50% sind schon vorgekommen (NEC VT47 Serie z.B.), gewöhnlich liegt die Abweichung bei 10-20%. Durch die Alterung der Lampe ergibt sich ein weiterer Helligkeitsverlust. Nach Erreichen ihrer vom Hersteller spezifizierten Lebensdauer soll die Helligkeit noch bei 50% liegen. Allerdings verliert die Lampe von besonders lichtstarken Beamern schon innerhalb der ersten 100 Stunden gewöhnlich 20-25% ihrer Helligkeit.
Da die verwendeten Leuchtmittel üblicherweise einen wesentlichen Teil der zugeführten elektrischen Energie in Wärme umwandeln, steigt mit größerer Helligkeit zugleich der Bedarf an Wärmeabfuhr, üblicherweise durch Lüfter. Heimkinomodelle verfügen zum Teil über einen sogenannten Eco-Modus, bei dem durch reduzierte Helligkeit die Lüfter langsamer drehen und dadurch weniger Lärm verursachen; dabei soll auch die Lebensdauer der Lampe verlängert und das Einbrennen reduziert werden.
Das Projektionsverhältnis p gibt das Verhältnis von Projektionsabstand a zur Bildbreite b an, und ist vom eingesetzten Objektiv abhängig. Da die Geräte üblicherweise mit einem Zoomobjektiv ausgestattet sind, wird für das Projektionsverhältnis ein Bereich angegeben.
Beispiel: Abstand 6 m, Bildbreite 3 m = 2:1; bei Zoomobjektiven wird z. B. 1,8:1 bis 2,3:1 angegeben
Die Bildbreite berechnet sich zu
, die Bildhöhe h lässt sich aus dem Seitenverhältnis bestimmen, d. h.
bzw.
.
Mit dem Projektionsverhältnis lässt sich zu einem gegebenen Projektionsabstand also die mögliche Bildgröße (bzw. der Größenbereich) oder zu einer gewünschten Bildgröße der nötige Projektionsabstand berechnen.
Handelsübliche Modelle besitzen ein Projektionsverhältnis zwischen 0,6:1 und 3,0:1. Die meisten herkömmlichen Geräte besitzen mögliche Projektionsverhältnisse zwischen 1,5:1 und 2,2:1, wobei es bezüglich der Flexibilität des Zooms bzw. des Projektionsverhältnisses starke Unterschiede gibt. Viele günstige Beamer haben gar keinen variablen Zoom Projektionsverhältnis, während sehr flexible Geräte einen Zoomfaktor von 2 besitzen, ihr Projektionsverhältnis also um den Faktor 2 variieren können (z.B: 1,2:1 - 2,4:1).
Werden Miniprojektoren mit Batterien betrieben, können diese Winzlinge auch nur einen Bruchteil des Lichtstroms von klassischen Projektoren liefern. Dieser liegt bei den meisten bei 10 bis 15 Lumen, im Gegensatz zu ca. 2.000 Lumen von normalen Projektoren. Mit diesem relativ geringen Lichtstrom kann eine Projektionsfläche von etwa 1 m ausgeleuchtet werden. Die Auflösung von Miniprojektoren ist unterschiedlich, so bringen es die mit dem elektronischen Spiegeln arbeitenden DLP-Miniprojektoren mit 480 x 320 Pixeln auf die halbe VGA-Auflösung, LCoS-Miniprojektoren auf das volle VGA-Format.
Die Miniprojektortechnik ist auch für den embedded Einsatz in mobilen Kleinstgeräten und Handys vorgesehen. Für diese Anwendungen gibt es auch spezielle Entwicklungen, die mit nur einem Spiegel arbeiten, der in zwei Achsen geschwenkt wird. Damit wird das Projektionsbild pixel- und zeilenweise aufgebaut.
Miniprojektoren sind mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet und nutzen leistungsstarke Power-LEDs. Im Batteriebetrieb können sie etwa 2 Stunden betrieben werden.